HIPPODUNG® – Entwicklungs- und Referenzstall
Schlossgut Schönwalde bei Berlin
· Polostall
· 25 Boxen im Einsatz
· HIPPODUNG® -Einstreu seit April 2008
· Eigene Weideflächen zur Anwendung des HIPPODUNG® -
Kombinationsmulchers seit April 2010
Verlauf
· Ersteinstreu/Box: 120 kg
· Nachstreu/Box/Monat: durchschnittlich 20 kg
· Mistmenge/Tag/Box:
o Frisch: 60 l
o Nach 3 Monaten: 20 l
· Nach 6 Monaten wurde die in den Boxen verbliebene Einstreu den Winter
über als Einstreu in den Weideunterständen weiterverwendet oder in den
Boxen belassen.
Beobachtungen seit 2008
· Keine Schimmelbildung in der Einstreu → keine Belastung der
Stallluft mit Sporen und Mykotoxinen
· Deutlich verringerte Ammoniakbelastung
· Keine anhaltende Feinstaubbildung
· Der Mist zieht keine Fliegen an
Hippodung wurde seit September 2009 im Rahmen einer Pilotphase in
rund 150 Boxen, Offen- und Laufställen eingesetzt.
Eine Zusammenfassung der praktischen Erfahrungen der Anwender wird
im Januar 2011 veröffentlicht.
Einen Überblick über die wirtschaftlichen und arbeitsökonomischen Vorteile
der Einstreu im Vergleich zu anderen Einstreuarten gibt die Bachelorarbeit von
Frauke Luise Hinck (Fachbereich Commercial Economics , Stenden University
Emmen, Niederlande). Titel: Hippodung – Makes Life easy
Derzeit befasst sich das Institut für Stallhygiene des Fachbereichs
Veterinärmedizin der FU Berlin, Leiter Prof. Dr. Vet.med. Rösler, im Rahmen
einer Promotionsarbeit mit dem Thema des InVitroVergleichs von Hippodung
mit anderen Einstreuarten. Parameter wie Faulgasbildung, Bakterienbesiedlung,
Feuchte und PH Wert werden untersucht.
Erste Ergebnisse sind für Februar 2011 angekündigt.